Mood Rooms: Lichtstimmungen, Musik und Temperatur im Hotelzimmer mit dem IPad selbst steuern


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Wer schon mal in einem modernen Airbus A380 oder A350 geflogen ist, kennt es bereits, das nach Situation spezielle LED-Licht, das Stimmungen erzeugen bzw. unterstützen soll. Dieses und noch einiges mehr bieten jetzt vier Hotelzimmer im NH Collection Hotel Berlin-Mitte. Über iPads werden die Mood Rooms gesteuert.

Mit Hilfe des Tablets können Gäste Licht, Musik und Temperatur steuern und ihren persönlichen Wünschen anpassen. Sechs Hauptstimmungen mit einer Vielfalt an Unterkategorien sind voreingestellt, die besseres Schlafen, Arbeiten und Entspannen möglich machen. Insgesamt haben Geschäftsreisende wie Freizeitgäste die Auswahl aus „19 Moods“. Das Hotelzimmer der Zukunft ist eine der großen digitalen Innovationen und ein Pilotprojekt der NH Hotel Group.

Hotellerie sollte stärker Vorreiter sein

Partner bei dem Digitalisierungsprojekt der Hotelgruppe sind die Unternehmen Signify und CYBEROBICS. Maarten Markus, Managing Director Northern Europe, NH Hotel Group, findet die die voranschreitende Digitalisierung in der Hotelbranche sehr spannend. Markus: „Die Hotellerie darf im heutigen digitalen Zeitalter den Anschluss nicht verpassen und sollte noch stärker Vorreiter darin sein, neue Services und Lösungen auszuprobieren und anzubieten. Mit den Mood Rooms haben wir nun ein tolles Produkt in der Business Unit Northern Europe, das einfach zu bedienen ist und eine angenehme Gästeerfahrung ermöglicht.“

In Sachen Videokonferenzen via 3D-Hologramm-Technologie ist die NH Hotel Group ebenfalls Vorreiter. (Lesen Sie mehr bei unserem Partner-Reisemagazin WeltReisender Magazin.)


Mood Room-Badezimmer. Foto: NH Hotel Group / Julian Schwarzenberg
Mood Room-Badezimmer. Foto: NH Hotel Group / Julian Schwarzenberg

Auch für Karsten Vierke, Geschäftsführer von Signify in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ist die Kooperation ein spannendes Beispiel wie Vernetzung in der Hotellerie ganz neue Konzepte möglich macht. Vierke: „Die vier Mood-Rooms im NH Hotel Berlin Mitte sind für uns ein kleiner Blick in die Zukunft aller Hotelzimmer. Im Zuhause und am Arbeitsplatz halten Vernetzung und intelligente Beleuchtung immer mehr Einzug. Dieser Fortschritt macht natürlich auch nicht vor dem Hotelgewerbe halt.“

Durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Partner aus den Bereichen Klimatisierung, Licht, Musik und Fitness zeigen wir, wie smarte Technologie und Automation ein ganz neues Übernachtungserlebnis schaffen können“, so Karsten Vierke weiter.

Besonderheit der Mood Rooms im NH Collection Berlin Mitte sind die Sportergänzungen durch die Fitness- und Lifestylemarke CYBEROBICS. Über die Mood „Set the Tone“ können Vielreisende die Schnittstelle zu den Workouts von CYBEROBICS nutzen und aus insgesamt vier verschiedenen Fitnessvideos auswählen. Ob Yoga Power, Six Pack Attack, Quick Fit oder Just Relax: Auch hier ändern sich die Lichtszene und die Stimmung im Raum.

Mit dem Tablet wird alles gesteuert. Foto: NH Hotel Group / Julian Schwarzenberg
Mit dem Tablet wird alles gesteuert.
Foto: NH Hotel Group / Julian Schwarzenberg

NH Collection Madrid war Vorreiter in Sachen Mood Rooms

Im November 2017 wurden vier Mood Rooms zum ersten Mal im NH Collection Madrid Eurobuilding vorgestellt. Die Mood Rooms werden dank Philips RoomFlex zum individuellen Gästeerlebnis. Philips RoomFlex ist ein vollständig konfigurierbares Steuersystem für die Beleuchtung in Hotelzimmern, das einfach in Sensortechnologien und Drittsysteme wie Heizung, Lüftung, Klimaanlage, Sichtschutz und Buchungssoftware integriert werden kann.

Das innovative Konzept wird auf einer eigenen Landing Page erklärt:

https://www.nh-hotels.de/highlights/mood-rooms

Über die Zimmer in Berlin gibt es ein Video:


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Für Oliver Schulokat, Geschäftsführer von CYBEROBICS, ist „Fitness on Demand“ ein Sporttrend, der perfekt die Mood Rooms ergänzt. Foto: NH Hotel Group / Julian Schwarzenberg
Für Oliver Schulokat, Geschäftsführer von CYBEROBICS, ist „Fitness on Demand“ ein Sporttrend, der perfekt die Mood Rooms ergänzt. Foto: NH Hotel Group / Julian Schwarzenberg

 

 


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